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Männerchor Neuenhof

Musik-ABC

Musik-ABC  -  Tonleiter - Wie geht das?

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Rundung_klein
Rundung_klein

Prinzip der Tonleiter

Wir haben gesehen, dass eine (Dur-)Tonleiter ausgehend von einem Grundton wie folgt aufgebaut ist:


Ganztonschritt, Ganztonschritt, Halbtonschritt, Ganztonschritt, Ganztonschritt, Ganztonschritt, Halbtonschritt

Tonleiter_C

Halbton-

schritt

Halbton-

schritt

Anmerkung: Wir kommen noch zum Begriff „Dur“


Gehen wir vom Ton „c“ aus, lassen sich die Noten ohne Versetzungs-

zeichen, wie oben dargestellt, beschreiben.

Anmerkung: Klicken Sie oben einmal auf das „c“.


Nehmen wir an, wir möchten eine Melodie schreiben, die als Grundton ein „d“ hat. Wenn wir jetzt die Tonleiter von „d“ aus starten,

Tonleiter_D_falsch

dann tönt sie in unseren westlichen Ohren irgendwie falsch!


Der Grund ist, dass das Prinzip der Ganz- und Halbtonfolgen verletzt ist:

Ganztonschritt, Halbtonschritt, Ganztonschritt, Ganztonschritt, Ganztonschritt, Halbtonschritt, Ganztonschritt.


Um das Prinzip wiederherzustellen, muss das „f“ einen halben Ton erhöht werden (mit Kreuz zu „fis“). Damit wird der Sprung von „e“ zu „fis“ ein Ganzton, von „fis“ zu „g“ aber einen Halbton.

Das Gleiche gilt beim „c“ zu „cis“. Damit ist das Prinzip gewahrt und die Tonleiter tönt richtig.

Halbton-

schritt

Halbton-

schritt

Tonleiter_D

Um in der Melodie nicht bei jeden „fis“ und „cis“ ein Kreuz schreiben zu müssen, bedient man sich eines Vorzeichens. Das sind die 2 Kreuze direkt nach dem Violinschlüssel:

General_D

Jetzt haben wir das Prinzip beschrieben. Wir können also von jedem Ton der chromatischen Tonleiter (siehe unten) eine Dur-Tonleiter beschreiben, siehe auch Versetzungszeichen.

Verantwortlich:  Marcel Cattin und Erika Riedo